Freitag, der 13. ist erst in einer Woche. Doch schon gestern, am 6. Februar, erlebten die Schachspieler des ESK eine böse Überraschung: im Spiellokal am Nettelbeckufer wurde eingebrochen.
Martin Held machte gegen Mittag die Entdeckung, als er ins Spiellokal kam, um Leergut wegzubringen. Das Bild, das sich ihm bot, war verheerend: aufgebrochene Türen, dazu waren Spielsaal, Trainingsräume, Küche und Toiletten mit einer millimeterdicken hellblauen Staubschicht bedeckt – die Folgen eines in zerstörerischer Absicht mutwilligen eingesetzten Feuerlöschers.
Martin alarmierte umgehend die Polizei und informierte die Tennisspieler, deren Räumlichkeiten im Erdgeschoss ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen waren. Offensichtlich hatten sich der oder die Täter hier Zugang zum Gebäude verschafft. Eine eingeschlagene Fensterscheibe, dazu ebenfalls mehrere aufgebrochene Türen, sind ein Indiz dafür.
Die Polizei sicherte Spuren und ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten schweren Diebstahls.
Glück im Unglück für uns Schachspieler: nach einem ersten Überblick wurde nichts gestohlen, auch die Bücher und Pokale blieben unbeschädigt. In einer beherzten zweieinhalbstündigen Aktion sorgten Vereinschef Joachim Brüggemann, Martin Held, Rudolf Rüther, Paul Seinsoth, Roman Kujat, Andreas Lein und Axel Eger für eine erste Grundsäuberung aller Räumlichkeiten, so dass am Sonnabend (7. Februar) das geplante Punktspiel der U12-Mannschaft gegen Turm Erfurt stattfinden kann. Auch in der kommenden Woche kann der Spiel- und Trainingsbetrieb weitergehen.








Nach der Reinigung


