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News - aktuell   Mitteldeutsche Vereinsmeisterschaft U12 in Bitburg
23.09.2016 von Klaus Steffan

Zur Mitteldeutschen Meisterschaft in Bitburg sind wir mit unserer U12 Mannschaft am vergangenen Freitag zeitig aufgebrochen, da dort bereits um 18.30 Uhr die erste Runde angesetzt war. In Begleitung von Thomas Pähtz, der die Kinder als Trainer schachlich betreute, sowie dem eifrigen Fanclub, bestehend aus Frau Wagner, Familie Seinsoth komplett und Momchils Eltern trafen wir dann auch erst kurz vor 18 Uhr in der Eifel ein.

In Anbetracht einer recht anstrengenden Reise und des recht langen Tages für die Kinder, war das schon eine kleine Hürde, die dann auch gegen einen deutlich schwächeren Gegner einen Brettpunkt kostete. Aber mit einem 3:1 Sieg als Einsteiger ins Turnier kann man schon einmal leben.
Die Örtlichkeiten in Bitburg in der Sportschule waren großzügig und bot einiges an Möglichkeiten. Durch das intensive Engagement der Veranstalter war auch alles gut organisiert und Samstag Abend konnte sogar noch Hallenfußball gespielt werden.
Der Samstag brachte dann am Morgen gleich die an 2 gesetzte Mannschaft aus Trier, die auch ihren Rang in dieser Runde behaupten konnte. Während Momchil noch gegen einen nominell gleich starken Gegner Remis halten konnte, gingen die leicht unterlegenen Bretter 2 und 3 verloren. Paul und Viktoria hatten sich nichts vorzuwerfen, allerdings auch die Schlüsselzüge nicht gefunden. Margarethe jedoch konnte ihren DWZ-Vorteil aufs Brett bringen, damit aber den Verlust der Runde mit 2,5:1,5 nicht mehr verhindern.
Die Nachmittagsrunde mit Empor Erfurt als Gegner, die jedoch nicht in gleicher Spielstärke wie zur Thüringer Meisterschaft antraten, war dann mit 4:0 ein Sieg, der allen Spielern gut tat und der auch absolut verdient war. Das gleiche Ergebnis musste Empor bereits am Morgen gegen die an 1 gesetzte Mannschaft aus Gera hinnehmen.
Die vierte Runde am Sonntag Morgen war mit dem SC Neuberg ein machbarer Gegner auf dem Papier. Jedoch hatte das Brett Nummer 1 am Vortag gegen den 200 DWZ stärkeren Gegner aus Trier überraschenderweise gewonnen. Wir waren also erst einmal vorsichtig. Prompt wollte es nicht richtig rund laufen. Paul macht aus einer einfachen Eröffnung des Gegners nichts Brauchbares und musste sich am Ende mit einem Remis zufrieden geben.
Momchil konnte jedoch aus einer spannenden Stellung heraus gewinnen.
Auch Viktoria spielte wie überhaupt im Turnier eine ordentliche Partie und sicherte den Brettpunkt. Lediglich Margarethe hatte an diesem Tag ein Missverständnis mit ihrer Schachuhr und die Partie ging über Zeit verloren. Die Runde war zwar mir 2,5 Brettpunkten gewonnen, hätte aber etwas souveräner sein können.
Die liegen gelassenen Brettpunkt hätten uns dann auch noch zum Verhängnis werden können. Die in der letzten Runde anstehenden, teilweise überraschenden Paarungen, setzten uns nochmals erheblich unter Druck. Trier erhielt einen leichten Gegner der den Platz 1 nahezu als Geschenk mit sich brachte. Die Mannschaften aus Neuberg und Empor Erfurt erhielten eine Paarung, die 4 Punkte ebenfalls wahrscheinlich machten und wir mussten gegen den Setzplatz Ersten, ESV Gera, antreten. Gingen alle Bretter bei uns verloren, würden die beiden Anderen noch an uns vorbei ziehen und wir hätten mit leeren Händen den Heimweg angetreten.
An Brett 1 baute sich zwischen Aaron Liebold und Momchil Kosev zeitig eine Remisstellung auf, wobei Aaron die Anfrage jedoch mehrfach ablehnte und auch tatsächlich die Partie als letzte der U12 Partien für sich gewinnen konnte.
Vorher hatte jedoch Viktoria, die mit 4 aus 5 ein sehr gutes Turnier spielte, unseren ersten Brettpunkt recht sicher und zeitig eingefahren.
Das brachte vielleicht auch etwas Ruhe in die anderen Partien.
Paul an Brett 2 hatte mit dem bereits bekannten Gegner Nikita Schubert rund 150 DWZ mehr gegenüber sitzen. Allerdings zeigte Paul im Laufe des Turniers, dass er seine Spielweise verbessert hatte. Er überlegte länger, war insgesamt ruhiger und konnte damit das wichtige Remis an diesem Brett halten.
Die Entscheidung fiel dann an Brett 4, an dem es doch etwas hin und her ging. Aus Nachteil wurde Vorteil, dann unklare Stellung und dann eine Leichtfigur mehr für Margarethe, die in dieser Partie wieder ihre kämpferische Seite zeigte. Das vereinbarte Remis sicherte uns den benötigten einen Mannschaftspunkt zur Qualifikation für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Zu diesem Zeitpunkt lief die Partie an Brett 1 noch, so dass noch ein Sieg möglich war, der den 2. Platz bedeutet hätte.
Mit dem dritten Platz war dann unser Mindestziel, nach Magdeburg fahren zu dürfen, auch erreicht. Aber wie bereits in Gera zur ThMM ging es in der letzten Runde um Alles oder Nichts und beim Trainer wie auch bei den Eltern ging es die Achterbahn der Gefühle hoch und runter. So hatten wir wenigstens genug Adrenalin im Blut um munter nach Hause zu kommen.glücklich
Vielen Dank an Thomas Pähtz und die beteiligten Eltern für die Unterstützung.


Jürgen Seinsoth


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